So kanns laufen…

Wie bitter für die Schweiz – erst der beste Mann verletzt, der wohl länger ausfallen wird, dann das 0:1 bekommen, und das auch noch von Vaclav Sverkos, einem Mann, der aufmerksamen Beobachtern der Bundesliga bekannt sein dürfte – ein hoffnungsvolles Jahr in Gladbach, danach ein paar schlechte bei Gladbach und Berlin. Das erinnert stark an Marek Heinz, der in der Nationalmannschaft immer so gut gespielt hat, dass er sofort von überall weggekauft wurde, um in allen ausländischen Ligen dann komplett zu enttäuschen. Mal sehen, wie es mit Sverkos weiter geht. Seine Einwechslung für Koller jedenfalls war nur folgerichtig bei dessen Leistung. Bela Rethys Vermutung, der müsse verletzt sein, war ein weiterer Beleg dafür, dass der eigentlich für lau bloggen und ich die EM kommentieren sollte.

Mein Mitgefühl gilt Alex Frei, und dass nicht nur, weil er in meiner kicker-Elf als Stammspieler vorgesehen war. Wenn man erwachsene Männer so weinen sieht, dann zeigt das, dass es eben doch Momente gibt, in denen der Sport nicht als profitorientiere Sponsorenveranstaltung daher kommt, sondern ein Spiel ist, bei dem kleine und große Jungs ihre Träume verwirklichen möchten. Ob man dann eine Minute in Großaufnahme raufhalten muss, wenn für einen Menschen Welten zusammenbrechen, das ist dann die zweite Frage. Jetzt wirds jedenfalls eng für die Schweizer – wie unangenehm, wenn man weiß, dass jetzt ein Sieg gegen Portugal her muss… jedenfalls ein würdiges erstes Spiel, nicht immer hochklassig, aber schön intensiv!

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4 Comments on “So kanns laufen…”

  1. Holger Says:

    hm..ich hab das Gefühl gehabt, die Schweizer hätten noch eine Stunde weiterstürmen können und dennoch hätten sie das Tor nicht mehr getroffen! Schade, aber meiner Meinung nach geht das Ergebnis in Ordnung!

  2. blogckm Says:

    Ja, vor allem, weil Du damit den ersten Punkt im Tippspiel geholt hast…. aber die ersten Pflaumen sind madig, die Ersten werden die Letzten sein und so weiter… aber hab ich auch so gesehen, dass der Angriff ein bißchen flau war. Am gefährlichsten waren die Fernschüsse von Frei, das in-den-Strafraum-kombinieren hat mäßig geklappt, und die Flanken hat fast alle Ujfalusi geholt. Mal sehen, wies weiter geht heute Abend…

  3. Der Kaiser Says:

    tja….weiter gings mit schon ganz guten portugiesen und einem klar vorhersehbaren 2:0 …..wußte ja jeder :)

    zum ersten spiel: das mit frei ist hart und bela sollte mal keine drei, vier weizenbiere vorm spiel trinken……wann sagt eigentlich mal jemand dem zdf, dass das mit ihren reportern (“frei weint vor schmerzen”) so gar nicht geht….., wie kann man nur so einen mist verzapfen…….und im zweiten spiel war so ziehmlich jeder zweite satz verkehrt (” ronaldo, der spieler von chelsea”)

  4. blogckm Says:

    Ja, an die Tränen erinnere ich mich – oder der “unbekannte Pepe” – grad spanischer Meister bei Real geworden und letztes Jahr für 30 Mios gewechselt. Der hats dann noch nich bis in die ZDF-Sportredaktion geschafft, aber für die, die sich mit Fußball auskennen, is der nich unbekannt. Was machen öffentlich-rechtliche Sportjournalisten eigentlich beruflich?


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