Kuranyi im Sonderangebot und Fräulein Baders Gespür für Transfers

Die Sport Bild schafft es doch immer wieder, mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Diesen Mittwoch war ich im Zug unterwegs und konnte mich intensiv mit den Neuigkeiten aus der Bundesliga befassen. Unter anderem habe ich diese Woche von einer sensationellen Klausel in Kevin Kuranyis Vertrag erfahren, nach der er für die Ablöse von nur 25 Millionen Euro gehen könne. Da werden Milan und ManU aber aufgehorcht haben! Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass Hans-Joachim Watzke gleich zum Hörer gegriffen hat, als er die Meldung gelesen hat und Andreas Müller einen Deal vorschlug - Valdez, Kuba, Degen, Tinga und zwei Innenverteidiger nach Wahl gegen Kuranyi. Das wäre dann der beste Transfer, den er je gemacht hat.

Wo wir beim Thema Transfers und Manager sind - in der Kolumne von Lothar Matthäus findet sich ein Satz, den nur er sich so ausdenken kann und den kein noch so guter Redakteur so umschreiben kann, dass er nicht komisch klingt. Es geht um die Nürnberger Transferpolitik von Manager Martin Bader. Zitat Matthäus:

“Auch wenn die letzten Transfers nicht als glücklich gelten können, hat er generell immer ein glückliches Händchen bewiesen. Vor drei Jahren wollte er ja auch mich verpflichten, ehe eine kleine Gruppe von Fans gegen den ehemaligen Bayern-München-Spieler protestierte.”

Was für eine Argumentation! Die Transfers sind diesmal schlecht, obwohl eigentlich immer alle gut sind (erinnert sei übrigens an Misimovic und Kluge, die sicher keine Reinfälle sind). Als Beleg dafür, wie gut der Manager ist, führt der künftige Trainer von Maccabi Netanya an, dass er auch ihn mal verpflichten wollte. Top.

Wenigstens war diese Woche ein Panini-Heft dabei…

10 Antworten zu “Kuranyi im Sonderangebot und Fräulein Baders Gespür für Transfers”

  1. Marcs Udo Lattek sagt:

    Sollte der Loddar als Spieler oder Trainer verpflichtet werden? Oder ging es evtl. um ein Praktikum bei Klaus Augenthaler..

  2. blogckm sagt:

    Ich denke als Trainer. Aber eine kleine Gruppe Nürnberger Fans waren noch nicht bereit für ihn… obwohl der ja eigentlich Franke ist! Aber in Isreal is ja auch wärmer…

  3. der_schwarze sagt:

    …war es in Brasilien auch…

  4. Marcs Udo Lattek sagt:

    In Brasilien war das Telefonieren so teuer

  5. blogckm sagt:

    Wie warm es in Brasilien is hat er ja gar nich mitbekommen, so kurz wie er da war…

  6. Marcs Udo Lattek sagt:

    Vermutlich wird er seinen Abgang aus Israel nach einigen Monaten mit der Sicherheitslage begründen

  7. Tante Käthe sagt:

    Dieser Loddar ist einzigartig. Er möchte ständig fühlen, dass er begehrt ist, dass jeder Verein bzw Nationalmannschaft ihn gerne verpflichten würde. Eigentlich wäre es gar nicht schlecht, ihn mal in der Bundesliga zu haben, oder mindestens in der zweiten Liga. Unterhaltung gesichert, jede Menge Spaß, neue Zitate für die Ewigkeit… Vielleicht als Co-Trainer zusammen mit Daum in Köln?
    Zu Kuranyi würde ich sagen, er schafft es nicht zu einer europäischen Topmannschaft. Für Schottland oder englischen Mittelmaß könnte reichen, mehr nicht.

  8. blogckm sagt:

    Co-Trainer von Daum wäre ein Traum. Ich weiß aber nicht, ob das nicht ne Nummer zu klein für ihn ist, nachdem er von seinem Praktikum bei Inter Mailand so beeindruckt war. Außerdem ist er kein Co-Trainer, das hat sich ja bei Trap schon gezeigt.
    Kuranyi könnte ich mir gut bei Tottenham vorstellen, die ballern seit Jahren ohne Ende Geld für mäßige Spieler raus. Wenn ich 7,5 für Boateng zahle, sind 25 für Kuranyi fast schon ok. Aber ich denke, wenn die Summe so bleibt spielt er noch 10 Jahre bei Schalke.

  9. Marcs Udo Lattek sagt:

    Tottenham hat leider alles Geld schon für Modric ausgegeben.

  10. blogckm sagt:

    Der ging aber aus der Portokasse für Ersatzmittelfeldspieler. Da war noch was über, weil Boateng letzte Saison so günstig war. Geld für Spitzenstürmer is noch mehr als genug da, von daher sehe ich Kuranyi oder Pantelic nächste Saison bei Tottenham

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