Der fünfte deutsche Stürmer

In der Sport Bild, die gestern erschienen ist, hat mich ein Interview mit Oliver Neuville doch sehr erstaunt, in dem er forsch einen EM-Platz für sich einfordert. Die ersten vier Plätze im Sturm seien vergeben, und zwar an Klose, Gomez, Podolski und Kuranyi, dann jedoch sei er eine logische Nummer 5, weil er ein völlig anderer Stürmertyp sei. Ich denke, dass ein fast 35jährige Zweitligastürmer bei der EM doch eine Fehlbesetzung wäre.  Ich sehe Kießling und Helmes, der mir jedes Mal, wenn ich ihn sehe, unheimlich gut gefällt, vor Neuville. Aber auch die ersten vier sehe ich nicht in Stein gemeißelt. Podolski scheint sich ja gerade rechtzeitig zu fangen. Vor allem sein öffentliches Einfordern eines Bayern-Stammplatzes hat mir gut gefallen - endlich wehrt er sich mal, ich finde, das macht ihn erwachsen. Die Münchner Lehrjahre haben ihm ja vielleicht geholfen, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen - gern würde ich bei der EM sehen, ob dem wirklich so ist.  Einfach aus Konsequenz könnte Joachim Löw ja wieder Kuranyi überraschend zu Hause lassen, das hätte Charme. So richtig Bedarf sehe ich für einen Kuranyi dieser Form auch nicht, dann schon lieber den fleißigen Kießling und den hoffnungsvollen Helmes. Was meint die Crowd - wer soll mit?

4 Antworten zu “Der fünfte deutsche Stürmer”

  1. Marcs Udo Lattek sagt:

    Carsten Jancker, der is auch n anderer Typ.
    Aber wenn ich mir die deutschen Stürmer so angucke, dann würd ich eher noch welche zu Hause lassen und nur mit Gomez, Klose und Podolski anreisen. Soll doch Frings in den Sturm oder Jansen auf links aussen.

  2. blogckm sagt:

    Geil. Oder vielleicht wird ja Brdaric wieder fit, der fährt dann ausgeruht zur EM.

  3. Der Kaiser sagt:

    ich bin ja da schon für alex zickler……….zumal er dann auch einen klaren heimvorteil genießt.

  4. blogckm sagt:

    Guter Punkt. Sturm Zickler-Jancker ist also das blogckm-Voting - erfahren, kennen die Stadien und wuchtig. Alex Zickerl soll dazu ja auch mal schnell gewesen sein, und Hans-Uwe freut sich auch, weil der in Dresden das Fußballspielen gelernt hat.

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