Wenn Fußballer singen – Teil 2

Posted 21. September 2009 by blogckm
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Peter Alexander sang mit der deutschen Fußballnationalmannschaft 1986 in Vorbereitung auf die WM „Mexico mi amor“. Der Sänger schafft es spielend, so viele komische Klischees über Mexiko in einem Lied zu verarbeiten, dass man nur den Sombrero ziehen kann:

Ein paar schöne Tore für den Sonntag Abend

Posted 20. September 2009 by blogckm
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Die Tore des Jahres von 1971 bis 1995 versammelt in einem schönem Video:

Meine Top 3: Litti 1985, Die Kobra Jürgen Wegmann 1988 und Loddar 1992. Ansonsten bin ich immer wieder überrascht, wie leicht der Deutsche durch Fallrückzieher zu blenden ist. Der von Jürgen Klinsmann ist zum Beispiel wahrlich kein technisch besonders feiner – zum Tor des Jahres hat es aber gereicht…

Wann ist ein Mann ein Mann

Posted 18. September 2009 by blogckm
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Die  Debatte um Caster Semenya und die Frage, ob sie eine Frau oder ein Mann ist und ab wann man eigentlich ein Mann ist, hat jedes Maß verloren. In Südafrika wird Rassismus vermutet und schon ominös über einen Dritten Weltkrieg schwadroniert. Da tut es gut, einmal einen ruhigen Text über das Thema zu lesen wie den von Karl-Ludwig Günsche bei Spiegel Online. Er beleuchtet, was passieren kann, wenn ein Mensch aus dem Nichts zum globalen Thema wird.  Lesen!

Ein großes Interview mit einem großen Trainer

Posted 16. September 2009 by blogckm
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Wer es im gedruckten Spiegel verpasst hat – jetzt gibt es das Interview mit Arsène Wenger auch bei Spiegel online. Wer wissen will, warum der Franzose Teamsport liebt,  mit Thomas Vermaelen nur einen Spieler gekauft hat und was Sklavenhandel im modernen Fußball ist,  sollte mal reinlesen.

Österreichischer Fußball aus erster Hand

Posted 16. September 2009 by blogckm
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Einer der großen Bundesliga-Helden der 90er Jahre ist Toni Polster. Der Österreicher beeindruckte besonders mit dem Quotienten gelaufene Meter pro Tor – quasi ein Anti-Valdez, bei dem man sich immer fragte, woher er wusste, dass der Ball genau dahin abprallt, wo er grad steht. Dass Polster auch nach seiner Karriere nicht vom Fußball lassen kann, war irgendwie klar, und so bloggt der Polster Toni fleißig. Wer sich also für österreichischen Fußball interessiert (in Bremen und Hamburg tun sie das aus aktuellem Anlass) sollte die Seite im Auge behalten. Von den jungen Österreichern, über die Polster schreibt, werden wir sicher auch bald den einen oder anderen in der Bundesliga sehen – Jimmy Hoffer und Marc Janko sind für mich zum Beispiel spieler, von denen ich glaube, dass sie eine größere Herausforderung als die österreichische Liga brauchen.

Roger vs Serena – Stil vs Ghettogehabe

Posted 15. September 2009 by blogckm
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Möchte man die dominanten Personen im Herren- und im Damentennis miteinander vergleichen, genügen diese beiden Videos. Das erste zeigt, wie Roger Federer seinen Matchball gegen Novak Djokovic im Halbfinale der US Open erspielt hat:

Das zweite zeigt, wie Serena Williams den Matchball in ihrem Halbfinale gegen Kim Clijsters zuließ…

… und für ihre wüsten Beschimpfungen danach einen Punkt abgezogen bekam. Dann war das Match vorbei. Peinlich.

Selbstzweifel dank Jupp und Bruno

Posted 14. September 2009 by blogckm
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Ich bin in einer Krise. Während ich sonst von Zeit zu Zeit Recht habe mit Prognosen über den Saisonverlauf und über die Entwicklung von Mannschaften, scheint es in dieser Saison so, als würde alles entgegen meiner Vorhersagen laufen. Leverkusen habe ich mit Trainer-Veteran Heynckes im Abstiegskampf gewähnt und bei Bruno Labbadia eine Dollsche Karriere gefürchtet – Ergebnis bislang: je 13 Punkte und Platz 1 und 2. Mist.
Nach 8:1 Toren und zwei klaren Siegen gegen ordentliche Gegner wäre eigentlich auch eine Entschuldigung an die Adresse der Bayern nötig. Den Robben-Transfer hielt ich für überflüssig, wo doch in der Defensive so viel Handlungsbedarf gewesen wäre. Während ich aber bei Labbadia und Heynckes Abbitte leiste, bleibe ich dabei, dass die Bayern Fehler gemacht haben. Das Dortmund-Spiel habe ich nur in der Sportschau gesehen, aber wie oft Jörg Butt schon im Zusammenschnitt orientierungslos seinen Strafraum verlassen hat, zeigt die größte Schwachstelle schonungslos auf. Vor allem in der Champions League, Achtelfinale aufwärts, drohen schwere Stunden, wenn Bayerns Offensivspiel vor lauter Druck auf die schwache Defensive nicht zur Entfaltung kommt. Also – ich sage fleißig weiter, was wohl in einem halben Jahr sein wird. Davon lebt der Sport ja schließlich. Und wenn Laddabia in der Rückrunde einbricht und ein sturer Heynckes Derdiyok und Kießling überstürzt aus der Mannschaft wirft werde ich einfach trimphierend darauf hinweisen, dass ich es schon immer gewusst habe.

Wenn Fußballer singen – Teil 1

Posted 10. September 2009 by blogckm
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Singende Fußballer sind so phantastisch, dass ich mich frage, wieso ich darüber nicht schon früher mal gebloggt habe. Ganz weit vorne: der Bomber der Nation mit „Dann macht es bumm“ von 1967.

Vor dem Tor war Müller dem Vernehmen nach besser als hinterm Mikro… aber irgendwie hat es was!

Die Bayern als Glückslos

Posted 27. August 2009 by blogckm
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Die Korken haben heute geknallt in Turin, Bordeaux und Haifa. In Topf 1 haben nämlich die richtigen Kracher gelauert bei der Champions-League-Auslosung heute Abend. Doch statt Manchester United, dem AC Mailand oder den in diesem Jahr verheißungsvollen FC Arsenal bekamen sie die Bayern. Das war die schwächste Truppe aus dem Topf. So weit ist es gekommen mit dem deutschen Rekordmeister.
Übertrieben? Ein Blick auf den Kader bestätigt die These der Vorfreude in Haifa. Der Torwart – bloß die Karikatur seiner Weltklasse-Vorgänger. Die Innenverteidigung – nicht unter den Top 5 der Bundesliga, von CL-Maßstäben gar nicht zu reden. Das Mittelfeld – zwei Sechser, dafür kein Zehner und nur ein guter Außen. Der Sturm – klangvolle Namen, aber kein Konzept fürs Zusammenspiel.
Bei den Bayern ist viel falsch gelaufen in den letzten Jahren. Vor allem die Transferpolitik sorgt dafür, dass der Club den Anschluss verliert. Unter Klinsmann wurde der Kader nur mit Mitläufern ergänzt, von van Gaal ließ man sich Mittelmaß aus der holländischen Liga andrehen. Die bekannte Schwachstelle im Tor wurde ebenso wenig korrigiert wie das Fehlen eines zweiten Außenverteidigers von Format. Die Innenverteidigung war in Ordnung, bis man sich entschied, Lucio für ein paar Millionen an Inter Mailand zu verschachern. Dafür haben die Bayern zwei Klasse-Sechser, von denen immer nur einer spielen soll. Konzept oder Strategie im Aufbau einer Mannschaft? Nicht zu erkennen.
Heute nun der nächste Grund am Sinn und Zweck der bayrischen Transferpolitik zu zweifeln. Arjen Robben soll kommen. Ein zweifellos toller Spieler, der die Bundesliga bereichern wird. Robben ist aber weder Torwart noch Verteidiger, sondern ein offensiver Außen. Suchte van Gaal nicht eben noch einen Zehner?
Der FC Bayern steht vor einem Schicksalsjahr. Entweder schafft Louis van Gaal es, aus dem schlecht zusammengestellten Kader eine schlagkräftige Elf zu bauen, der einen der ersten drei Plätze in der Bundesliga erreicht und in der Champions League zumindest das Viertelfinale erreicht. Oder die Bayern verlieren endgültig ihren Nimbus als unangefochtene Nummer eins des deutschen Fußball, wenn diese beiden Ziele nicht erreicht werden. Hamburg, Bremen, Wolfsburg, Stuttgart, Hoffenheim – die Konkurrenz hat den Respekt verloren und ist bereit für den Königsmord. Auch wenn es sich die meisten Fußballfans kaum vorstellen können – auch große Vereine wie der FC Bayern können ihre über Jahrzehnte aufgebaute Dominanz auch einbüßen. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße können sich das sicher nicht vorstellen – vielleicht blicken sie in ein paar Jahren aber genau auf die Jahre zwischen 2007 und 2010 zurück und erkennen die Jahre als Startpunkt ihres Niedergangs.

Von Sauhunden und Sieger-Genen

Posted 4. August 2009 by blogckm
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Jupp Heynckes hat Spiegel Online ein Interview gegeben, für das er im Doppelpass seinen halben Monatslohn ins Phrasenschwein hätte werfen müssen. Er vermisse in Leverkusen die „Sauhunde“ auf dem Platz und das „Sieger-Gen“. Dazu sei „Erfahrung“ für einen Trainer ungemein wichtig, und man könne auch in Amerika, Italien, Spanien und Holland viel lernen. Besten Dank für diese außergewöhnlichen Einschätzungen – aber dieses Interview hätte die Welt nun wirklich nicht gebraucht.
Ich bin sowieso gespannt, ob Heynckes seine Station in Leverkusen in der Tradition seiner letzten langfristigen Aufgaben in Frankfurt, Schalke und Gladbach gestaltet. Dort hat man sich immer viel von seiner „Erfahrung“ versprochen und wurde bitter enttäuscht. Darauf wetten, dass es in Leverkusen anders läuft und Heynckes Bayer das zitierte „Sieger-Gen“ einimpft, würde ich jedenfalls nicht – ich tippe eher auf ein trübes Übergangsjahr für den Club und eine Entlassung zwischen Spieltag 17 und 25.